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der biodynamischer Anbau
Unser Engagement für die biologisch-dynamische Landwirtschaft - erklärt von Robert, dem Verantwortlichen für die Obstkulturen bei Côteaux Nantais
Die biologisch-dynamische Landwirtschaft
Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist die erste biologische Wirtschaftsweise und produziert gesunde und reichhaltige Nahrungsmittel. Sie beruht auf einem Grundprinzip, das mehr als bei jeder anderen Wirtschaftsweise die Sorgfalt gegenüber der Erde und dem Lebendigen in den Vordergrund stellt.
Die biologisch-dynamische Landwirtschaft entstand in den 1920er Jahren aus der Sorge der Landwirte heraus, dass sich der Einsatz chemischer Produkte und die Mechanisierung der Arbeit nachteilig auf den Boden und die Fruchtbarkeit der Tierherden auswirken könnte. Sie beruht auf der Darstellung des Lebendigen von Goethe, wie sie der österreichische Philosoph Rudolf Steiner in seinen acht Tagungen unter dem Titel Landwirtschaftlicher Kurs dargelegt hat. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft strebt nach einem ganzheitlichen Verständnis für die Zusammenhänge der Natur, um daraus spezielle Anwendungen für den Landbau und die Agrarwissenschaft abzuleiten, und bezieht dabei die Verbindungen zwischen allen natürlichen Elementen mit ein: Erde, Boden, Tiere, Pflanzen, Mineralien, Sonne, Mond, Planeten und Sterne Zu den guten Praktiken der biologischen Landwirtschaft fügt sie ihre eigenen Methoden hinzu, deren wesentliches Ziel der pflegliche Umgang mit der Erde ist. So kommt es, dass sich immer mehr Betriebe im Weinbau, aber auch aus der Baumzucht, dem Gemüsebau oder der Viehzucht ihr zuwenden, um das Leben in die übernutzten und erschöpften Böden zurückkehren zu lassen.
Hätten Sie es gewusst?
Demeter ist der Name einer griechischen Göttin, der Schutzherrin des Weizens. Er ist seit 1932 die Marke, an der man Produkte aus biologisch-dynamischem Anbau wieder erkennt. Um dieses Label zu erhalten, muss man sich zuerst an das Pflichtenheft der biologischen Landwirtschaft halten. Als internationale Organisation ist Demeter in ca. 50 Ländern vertreten. In Frankreich hat die biologisch-dynamische Landwirtschaft einen Anteil von 1% an der biologischen Landwirtschaft (im Vergleich zu 10% in Deutschland), und ca. 200 Erzeuger arbeiten mit Demeter zusammen.
Die goldenen Regeln des biologisch-dynamischen Anbaus
Keine chemischen Produkte, mäßiges Bearbeiten des Bodens, gute Praktiken der Beikrautbekämpfung (mechanisch oder thermisch), lange Fruchtfolgen, damit sich die Erde erholen kann, Rücksicht auf die Fortpflanzungszyklen der Tiere, Verbot von Antibiotika.
In allen diesen grundlegenden Punkten sind die biologisch-dynamisch und die biologische Landwirtschaft gleichwertig.
Aber während sich die biologische Wirtschaftsweise bemüht, die Erde zu respektieren, strebt die biologisch-dynamische danach, sie zu pflegen. Deshalb versteht die biologisch-dynamische Landwirtschaft den landwirtschaftlichen Betrieb als einen lebendigen Organismus, dessen Organe die Tiere (Kühe, Schafe, Geflügel, aber auch Bienen) und die Pflanzen (Wiesen, Felder, Bäume und Gemüse) wären.
Im Gegensatz zur exzessiven Nutzung von Böden und Tieren, die sowohl die Monotonie der Landschaft als auch die Ausbreitung von Krankheiten zur Folge hat, ist ihr Ziel ein harmonisches und eigenständiges Gleichgewicht in allen Bereichen dieses «Ganzen», also des Betriebes, mit einem Beitrag der Tiere, der die Pflanzen bereichert (über den Kompost), und der Pflanzen, der die Tiere ernährt (Getreide, Futter).
In Frankreich schreiben zwei Pflichtenhefte von Demeter International (Produktion und Verarbeitung) die Wirtschaftsweise der biologisch-dynamischen Landwirtschaft vor. Die Landwirte, die sich vertraglich zu ihrer Einhaltung verpflichten, werden von einer unabhängigen Kontrollstelle überwacht (Ecocert).
LES COTEAUX NANTAIS - 3, Place Pierre Desfossé 44120 VERTOU